Die kleine Delle hätten sie sich bei RB Leipzig im Endspurt gern erspart, dennoch fiel das Saisonfazit der Sachsen positiv aus. Diese 1:4 (1:2)-Niederlage zum Abschluss beim SC Freiburg tue schon weh, sagte Christoph Baumgartner. Man habe die Partie gefühlt «ein Stück weit hergeschenkt». Aber insgesamt habe man auch «sehr, sehr viel richtig gemacht das Jahr über».
Schon vor dem letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga war klar, dass RB als Tabellendritter nach einem Jahr Abstinenz in die Champions League zurückkehren würde. Das ganz große Ziel in dieser Spielzeit wurde also erreicht. Es sei ja auch «ein bisschen ein zu komfortables Leben» gewesen, scherzte Torwart Peter Gulacsi über die Zeit ohne internationalen Wettbewerb.
Das i-Tüpfelchen, den möglichen clubinternen Punkte-Rekord in der Liga, verpassten die Sachsen durch die Pleite in Freiburg. Weil ihnen die Konsequenz fehlte, wie Trainer Ole Werner monierte. Gerade bei ruhenden Bällen des SC. Dennoch überwog die Vorfreude auf das Comeback in der Königsklasse.