Als ersten richtigen Prüfstein dieser Bundesliga-Saison will Trainer Sebastian Hoeneß das Topspiel des VfB Stuttgart bei RB Leipzig nicht verstehen. «Wir spielen davor auch Bundesliga gegen Mannschaften, die absolut ihre Berechtigung haben, eine sehr gute Rolle zu spielen», beschwichtigte der 43 Jahre alte Fußball-Lehrer vor dem Auftritt des schwäbischen Tabellen-Dritten beim Zweiten am Samstag (15.30 Uhr/Sky und DAZN). Allerdings hat der VfB in dieser Spielzeit noch gegen kein Top-Sieben-Team der Tabelle gespielt.
Pokalsieger geht in wegweisende Wochen
Das Stuttgarter Programm ist in den kommenden Bundesliga-Wochen anspruchsvoll. Bis zum 6. Dezember geht es für den Europa-League-Teilnehmer in drei der nächsten fünf Bundesliga-Spiele gegen die Topteams: Am 22. November sind die Schwaben in Dortmund zu Gast, am Nikolaus-Tag empfangen sie den FC Bayern. Dazwischen stehen Duelle mit Augsburg und beim Hamburger SV an.
«Die Punktzahl, die man aus den Spielen holen kann, ist die gleiche. Deswegen sehe ich jetzt nicht mehr entscheidende Spiele als in den letzten Wochen», sagte Hoeneß. «Wir freuen uns, uns mit den Teams zu messen. Das haben wir auch in den letzten Jahren nicht gescheut.»
Gegen Leipzig gewann der VfB die vergangenen vier Vergleiche - drei Mal in der Fußball-Bundesliga, einmal im DFB-Pokal. Mit einem weiteren Erfolg würden die Schwaben an RB in der Tabelle vorbeiziehen.
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