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Magdeburg verlässt Abstiegszone: 3:2-Sieg in Kaiserslautern

Magdeburg verlässt Abstiegszone: 3:2-Sieg in Kaiserslautern
Die Magdeburger Fans gedachten des Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt / Foto: Uwe Anspach/dpa
Von: DieSachsen News
Der 1. FC Magdeburg ist in der 2. Liga seit vier Spielen ungeschlagen. Mit dem Sieg in Kaiserslautern verlassen die Elbestädter die Abstiegszone pünktlich vor der Winterpause.

Der 1. FC Magdeburg hat die Abstiegszone in der 2. Bundesliga verlassen. Beim 1. FC Kaiserslautern siegte der FCM am Samstag vor 45.181 Zuschauern mit 3:2 (2:0). Baris Atik (22.), Mateusz Zukowski (35.) und Alexander Nollenberger (49.) trafen für den FCM, ehe Daniel Hanslik (53.) und Marlon Ritter (56., Handelfmeter) verkürzten. Mit 17 Punkten beenden die Elbestädter eine komplizierte Hinrunde oberhalb der Abstiegszone, weil sie zuletzt vier Spiele in Serie ungeschlagen geblieben sind.

«Das 3:2 zu verteidigen - es war noch relativ lang zu spielen - da ziehe ich heute den Hut vor unserer Mannschaft, dass wir das durchgezogen haben. Uns war schon klar, dass die Punkte irgendwann kommen müssen, dazu haben wir zu gut gespielt, auch wenn wir verloren haben», sagte Torschütze Nollenberger.

Trainer Petrik Sander brachte den früheren Lauterer Philipp Hercher für Lubambo Musonda (Afrika-Cup mit Sambia) in der Startformation, verzichtete sonst auf Änderungen. Die Teams spielten in Gedenken an die Opfer des Anschlags auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt vor einem Jahr mit Trauerflor. Magdeburg versuchte vor allem über den linken Flügel zum Erfolg zu kommen, während die Gastgeber auf schnelles Umschalten setzten. 

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Kaiserslautern erarbeitete sich allmählich mehr Spielanteile, setzte die Magdeburger schon in deren Hälfte unter Druck. Genau in diese Phase hinein ging der FCM in Führung: Atik drückte einen verunglückten Klärungsversuch von Maxwell Gyamfi über die Linie. Im Anschluss verpasste Magdeburg mehrfach das zweite Tor, ehe Zukowskis Schuss aus 20 Metern einschlug. Lauterer Proteste wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung blieben unerhört.

Nach der Pause überschlugen sich die Ereignisse: Erst stellte Nollenberger auf 3:0, dann traf Hanslik, als Magdeburg der Zugriff fehlte. Einen Handelfmeter nutzte Ritter zum Anschlusstreffer. Dazwischen war noch Noah Peschs Treffer zum 4:1 aberkannt worden; der Magdeburger hatte im Abseits gestanden. Magdeburg hatte die Gastgeber mit zwei Unkonzentriertheiten ins Spiel zurückgeholt, schaffte es aber dann, das Spiel wieder zu beruhigen und brachte die Führung in hitziger Atmosphäre über die Zeit.

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