Mitten im Meister-Rausch gab Jochen Seitz kurz den Partycrasher. «Es kann nicht sein, dass der Meister heute feiert und dann spielt man noch die Relegation. Es fällt eine Last von uns ab, und dann müssen wir wieder hochfahren. Das ist enorm schwierig» sagte der Trainer des 1. FC Lok Leipzig dem MDR. Zum zweiten Mal in Folge gewann Seitz' Mannschaft die Fußball-Regionalliga Nordost - und ist trotzdem noch kein Drittligist.
Am 28. Mai und 1. Juni trifft Lok auf die Würzburger Kickers. Das Rückspiel findet wie schon beim verpassten Aufstieg gegen Havelse im vergangenen Jahr auswärts statt. Auch 2020 gegen Verl hatte Lok in den Aufstiegsspielen das Nachsehen. «Wir werden alles daran setzen, dass wir es diesmal schaffen», betonte Seitz.