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Trotz Führung: Magdeburg mit nur einem Zähler in Fürth

Trotz Führung: Magdeburg mit nur einem Zähler in Fürth
Emmanuel Iyoha (l) traf zur Magdeburger Führung / Foto: Daniel Karmann/dpa
In Fürth geht der 1. FC Magdeburg mit der ersten Chance in Führung, kann auf den Ausgleich der Gastgeber aber nicht antworten. Mit zehn Punkten aus sechs Partien ist die Ausbeute dennoch ordentlich.

Der 1. FC Magdeburg geht mit einem Remis in die Länderspielpause. 11.491 Zuschauer sahen bei der SpVgg Greuther Fürth ein 1:1 (1:1). Emmanuel Iyoha (5.) brachte den FCM in Führung, Omar Sillah (20.) glich aus. Mit zehn Punkten haben die Magdeburger sieben Zähler mehr auf dem Konto als zur selben Zeit im Vorjahr. 

«Es ist ein bisschen komisch - klar, Punkt hier in Fürth geholt, aber es hat sich irgendwie anders angefühlt. Ich glaube, mit ein bisschen Glück hätten wir vielleicht noch ein Tor schießen können», ärgerte sich FCM-Kapitän Dominik Reimann. 

Beide Teams nutzen die erste Torchance

Magdeburg musste krankheitsbedingt auf Baris Atik verzichten, für den Spielmacher kam Torben Müsel in die Startelf. Müsel agierte zentral, Moritz-Broni Kwarteng übernahm meist Atiks linken Flügel. Dazu kehrte Tobias Müller nach überstandener Sperre in die Innenverteidigung zurück. Magdeburg glänzte sofort mit Effizienz: Herbert Bockhorn legte per Kopf für Iyoha vor, der mit der ersten Chance die Gästeführung besorgte. 

Nur allmählich arbeitete sich Fürth ins Spiel, traf dann aber auch mit der ersten Chance: Nach VAR-Prüfung zählte Sillahs Treffer. Zuvor hatte der FCM unnötig den Ball vertändelt. Fürth gewann mit dem Ausgleich an Mut, überließ Magdeburg weniger den Ball und beschäftigte die Gäste hauptsächlich in deren Hälfte. Erst in der 38. Minute setzte der FCM wieder ein offensives Zeichen, doch Mateusz Zukowski scheiterte am Fußreflex von Florian Hellstern. 

Zweite Hälfte mit wenigen Höhepunkten

Zu Wiederbeginn parierte FCM-Torwart Dominik Reimann einen Abschluss von Torschütze Sillah und auch danach blieb Fürth zunächst am Drücker. Der FCM befreite sich nur langsam und hatte Probleme eigene Angriffe zu Abschlüssen zu veredeln. Die Gastgeber hatten die Außenbahnen gut im Griff und auch in der Zentrale fehlte den Elbestädtern die zündende Idee. 

Trainer Petrik Sander versuchte es mit einem Doppelwechsel und brachte Felipe Chavez und Richmond Tachie. Auch wenn Magdeburg mehr vom Spiel hatte, blieben Torraumszenen der Gäste eher selten. Fürth setzte nur seltene Nadelstiche, insgesamt hatte der Torhüter der Gastgeber wesentlich mehr Arbeit als Reimann im FCM-Kasten. Da kein Team mehr den entscheidenden Fehler machte, blieb es beim Unentschieden.

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