Leipzig (dpa) -
Der andere Cigerci macht Tür zur 2. Bundesliga weit auf
Nein, diesmal war es nicht Edeltechniker Tolcay Cigerci, der das Stadion der Freundschaft in Cottbus in ein Tollhaus verwandelte. Der gelbgesperrte Regisseur des FC Energie erlebte mit Tränen in den Augen, wie sein Bruder Tolga in der 89. Minute den 2:1-Siegtreffer im ansonsten sehr zähen Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden erzielte. Vor dem letzten Spiel am Samstag (13.30 Uhr/MagentaSport) in Regensburg haben die Lausitzer zwei Punkte Vorsprung vor dem Relegationsrang.
«Vielleicht sollte das so kommen, dass er das Tor erzielt. Was er auch hier in der Rückrunde reingeworfen hat, das ist eine absolute Persönlichkeit. Das ist ein absoluter Profi, ein absoluter Wir-Mensch. Wenn ein Spieler nach dem Spiel sagt: ‘Trainer, das Tor habe ich für dich geschossen’, dann weiß ich, dass wir hier sehr Vieles zusammen machen», sagte Trainer Claus-Dieter Wollitz bei MagentaSport.
Der Hochgelobte blieb bescheiden. «Ich muss das erstmal verarbeiten. Es war vogelwild, wichtig war, dass wir am Ende noch diese Konzentration hatten und irgendwie durch mich das Tor geschossen haben. Ich bin glücklich, dass wir ein Happy End hatten.»