«Mein erster Gedanke war: Jetzt ist mein Leben vorbei», sagt Louise Ammon. Sie und ihr Mann Tom haben zum Jahresbeginn ein Wechselbad der Gefühle durchlebt. Erst die Freude, dass sie schwanger ist und sich der Wunsch nach einem Kind erfüllt. Dann werden sie vom Babyglück überrollt: Im Ultraschall waren nicht nur ein Kind, sondern drei, später sogar vier zu sehen. Diese Woche war es nun so weit: Am Montag haben die vier Brüder Mio, Matti, Luke und Levi früher als geplant das Licht der Welt erblickt. «Es geht uns allen gut», sagt die frischgebackene Mutter glücklich am Telefon.
Vierlinge sind statistisch gesehen wie ein Fünfer mit Superzahl im Lotto: Auf etwa 600.000 Geburten kommt eine Vierlingsgeburt, deutschlandweit im Schnitt also eine pro Jahr. Das stellt Kliniken vor besondere Herausforderungen. Denn die Babys kommen fast unausweichlich Wochen vor dem eigentlichen Geburtstermin zur Welt und brauchen als Frühchen besondere Pflege - und das gleich vierfach.
In Sachsen sind das Klinikum Chemnitz sowie die Unikliniken Leipzig und Dresden Perinatalzentren Level 1. Sie bieten die höchste medizinische Versorgungsstufe für Schwangere und Neugeborene - gerade bei Risikoschwangerschaften, Früh- und Mehrlingsgeburten.