Kitas in Sachsen sind nicht ausreichend auf Hitzewellen vorbereitet. Nach Ansicht von Michael Richter, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Sachsen, braucht es mehr systematische Anpassung an klimawandelbedingt zunehmende Hitzeereignisse. «Es braucht mehr Schatten draußen und Klimaanlagen zur Abkühlung drinnen. Gemeinnützige Organisationen können die dafür nötigen Investitionen allerdings nicht selbst leisten», sagte Richter der Deutschen Presse-Agentur in Dresden.
Der Landesgeschäftsführer fordert Hilfe von Bund, Ländern und Kommunen. Umso bedenklicher sei es, dass im Regierungsentwurf des künftigen Doppelhaushalts Kürzungen bei den Investitionsmitteln für Kitas vorgesehen sind, kritisiert Richter.