Nachdem ein großflächiger Stromausfall in Berlin auch mehrere Krankenhäuser von der Versorgung abgeschnitten hatte, sehen sich Sachsens Kliniken auf den Ernstfall vorbereitet. Es gebe genügend Notstromkapazitäten, um den Grundbetrieb «eine gewisse Zeit» aufrechtzuerhalten, sagte eine Sprecherin vom Universitätsklinikum Dresden der Deutschen Presse-Agentur. Vom Klinikum Chemnitz heißt es, die als kritische Infrastruktur geltenden Krankenhäuser müssten die Versorgung auch bei Stromausfällen ohnehin für bis zu 24 Stunden gewährleisten.
«Am Klinikum Chemnitz geschieht das mit Hilfe von insgesamt elf Netzersatz-Aggregaten, die Strom erzeugen.» Versorgt würden damit unter anderem die Notfallambulanz und OP-Säle, die Intensivstationen sowie Sicherheitsbeleuchtung, Aufzüge und Brandschutzanlagen. An der Uniklinik Leipzig gibt es 17 solcher Stromgeneratoren. Fällt der Strom aus, springen sie binnen 15 Sekunden an und liefern Energie. Die lokalen Dieselvorräte reichen für einen 24-stündigen Notbetrieb, teilt die Klinik mit.