Am 36. Jahrestag der friedlichen Revolution ist in Leipzig der Grundstein für das lange geplante Freiheits- und Einheitsdenkmal gelegt worden. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer nannte es ein «Denkmal der Ermutigung», denn das Besondere an Leipzig und woran es erinnere sei: Mut.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) betonte, dass die friedliche Revolution im Herbst 1989 eben nicht von Berlin oder Potsdam, sondern von Sachsen und Leipzig ausgegangen sei. Wenn man die Geschichte richtig erzählen wolle, gehöre das Denkmal nach Leipzig.
Das Denkmal soll aus einer parkartigen Anlage auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz bestehen, in der 50 Skulpturen in Form weißer, leerer Transparente aufgestellt werden. Durch diese Gestaltung lade es zum Dialog ein, sagte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD).