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Energie: Neue Forschungsinitiative in Rostock gegründet

Energie: Neue Forschungsinitiative in Rostock gegründet
Der Aufbau der Initiative wird vom Bund sowie den beiden Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen Bundesländern gefördert. / Foto: Jens Büttner/dpa
Von: DieSachsen News
Mit ihrer neuen Initiative wollen Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen ihre Kompetenzen bündeln und weiter an Alternativen zur Energieerzeugung forschen. Im Fokus steht dabei besonders ein Thema.

In Rostock ist eine neue Initiative für Hochenergiedichtephysik gegründet worden. Mit der «High Energy Density Initiative (HEDI)» wollen die Universität Rostock und das Helmholtz Zentrum Dresden-Rossendorf ihre Kompetenzen auf dem Gebiet bündeln, teilte eine Sprecherin der Staatskanzlei in Mecklenburg-Vorpommern mit.

An der Gründungsveranstaltung nahmen auch die Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns Manuela Schwesig (SPD) und der Ministerpräsident des Freistaats Sachsen Michael Kretschmer (CDU) teil. Der Aufbau der Initiative wird demnach vom Bund sowie den beiden Bundesländern gefördert.

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Schwesig: Besonderer Tag für die Wissenschaft

«Das ist heute ein besonderer Tag für die Wissenschaft in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen», erklärte Schwesig. «Wir brauchen die Energiewende und die erneuerbaren Energien, um die Umwelt zu schützen und um unabhängig in der Energieerzeugung zu sein». Gleichzeitig sei es sinnvoll, weiter an Alternativen zu forschen - auch an den verschiedenen Möglichkeiten der Fusionsforschung. Die gemeinsame Initiative aus Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sorge auch für Arbeitsplätze in Wissenschaft und Forschung. 

Kretschmer: Fusionsforschung bietet Chancen

«Sachsen ist ein starker Wissenschafts- und Forschungsstandort mit exzellenten Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf steht dabei beispielhaft für die Innovationskraft im Freistaat», sagte Kretschmer. Die Kooperation bündele vorhandene Kompetenzen zur Erschließung neuer Energiequellen. Die Fusionsforschung biete große Chancen für eine sichere, klimaneutrale und langfristig verfügbare Energieversorgung. Mit dem Projekt werde zudem die wissenschaftliche Exzellenz und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas gestärkt.

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