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Mietanstieg auch im Umland von Dresden und Leipzig spürbar

Mietanstieg auch im Umland von Dresden und Leipzig spürbar
Die Linken schlagen Alarm wegen steigender Mieten im Umland von Dresden und Leipzig (Symbolbild). / Foto: Sebastian Kahnert/dpa/dpa-tmn
Von: DieSachsen News
Steigende Mieten machen nicht an der Stadtgrenze Halt. Linke-Politikerin Juliane Nagel fordert mehr sozialen Wohnungsbau und längere Mietpreisbindungen für bezahlbare Wohnungen im Umland.

Die Linken machen auf steigende Mieten auch im Umland von Dresden und Leipzig aufmerksam. Als Beispiel nannten sie Kommunen wie Schkeuditz, Rackwitz, Radeburg und Heidenau. Dort müssten Menschen einen zu großen Teil ihres Einkommens für die Wohnkosten aufwenden, teilte die Linksfraktion im Landtag mit.

Linke für Ausweitung der Mietpreisbremse

«Zu hohe Mieten belasten viele Menschen nicht mehr nur in Dresden und Leipzig, sondern auch in den umgebenden Landkreisen. Ein immer größerer Teil des sächsischen Wohnungsmarkts muss als angespannt gelten. Folglich müssen wir auch den sozialen Wohnungsbau und Schutzinstrumente wie die Mietpreisbremse ausweiten», erklärte die Abgeordnete Juliane Nagel. 

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Staat muss für bezahlbaren Wohnraum sorgen

Nach den Worten von Nagel schafft der Markt keinen bezahlbaren Wohnraum - das müsse der Staat leisten. «Wir freuen uns, dass die Regierung unserer Forderung nachkommt und die zusätzlichen Bundesmittel für Sachsen abruft, wie der Entwurf des Doppelhaushalts 2027/28 zeigt. Diese müssen aber verbaut werden», betonte die Abgeordnete.

Linke für Fokus auf Wohnungsbau statt auf Sozialleistungen 

Nagel zufolge setzt das neue Förderbedingungen voraus. So müssten die Zuschüsse an die gestiegenen Baukosten angepasst und längere Mietpreisbindungen vorgesehen werden. Ihre Partei setze vor allem auf die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum - also auf Objektförderung, die das Mietniveau senkt. 

«Mit Subjektförderung - also Sozialleistungen wie Wohngeld oder Kosten der Unterkunft - werden die Profite der Immobilienkonzerne finanziert. Diese Logik muss durchbrochen werden», hob Nagel hervor. «Wir wollen ein gemeinnütziges Wohnungssegment aufbauen. Das ist möglich, wenn das Geld, das heute in die Subjektförderung fließen muss, in die Objektförderung gehen kann.»

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