Im Bündnis Sahra Wagenknecht gibt es Unzufriedenheit mit dem Vorschlag der Parteispitze für einen neuen Namen - und es gibt einen Gegenvorschlag: BSW solle künftig für «Bürger schaffen Wandel - Vernunft und Gerechtigkeit» stehen, schlugen die rheinland-pfälzischen Landesvorsitzenden Alexander Ulrich und Sina Listmann vor. Sie schlossen sich nach eigenen Angaben einer Idee des sächsischen Landeschefs Ronny Kupke an.
«Wir glauben, mit diesem Namen deutlich mehr Aufbruch signalisieren zu können als mit dem bisherigen Vorschlag», heißt es in einem Schreiben an den BSW-Bundesvorstand, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Parteigründerin Sahra Wagenknecht erklärte der dpa, es gebe keinen Streit. «Es lagen viele vernünftige Namensvorschläge vor.» Dazu habe der von Rheinland-Pfalz eingebrachte Vorschlag gehört, der auch im Parteivorstand Fürsprecher gehabt habe. «Ich bin mir sicher: Der Parteitag wird am Ende eine kluge Entscheidung treffen», meinte Wagenknecht.