Sebnitzer Kunstblumen und die Porzellanherstellung in einer Manufaktur gehören zu den Kulturformen, die Sachsen für eine Aufnahme ins bundesweite immaterielle Kulturerbe vorschlägt. Auch die Fankultur am Sachsenring und der Parkoursport sollten laut Anträgen aus dem Freistaat in dieses bundesweite Verzeichnis aufgenommen werden, teilte Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) mit.
Sebnitz habe eine fast 200-jährige Tradition in der Kunstblumenproduktion, die heute in der Schaumanufaktur Deutsche Kunstblume fortgeführt werde. Der Antrag zur Porzellanherstellung stamme von der Porzellan-Stiftung in Meißen. Er erinnert an das 1708 in Sachsen erfundene Hartporzellan – demzufolge das erste echte Porzellan in Europa.
Der Sachsenring präge mit seinen Motorradrennen die Identität der Region um Hohenstein-Ernstthal und Oberlungwitz. Hinter der Bewerbung zu Parkour stünden ein Dresdner Verein und der Deutsche Parkourverband.