Das Filmfest Dresden zeigt bei seiner 38. Ausgabe im April mehr als 380 Kurzfilme aus 60 Ländern. Unter dem Themenschwerpunkt «Work in Progress» richtet sich der Blick in diesem Jahr auf die Arbeitswelt, teilte das Festival mit. «Diverse Beiträge und Programmpunkte beleuchten Machtstrukturen, hinterfragen Bedingungen und zeigen, welche Rolle Arbeit für gesellschaftliche Teilhabe und demokratische Mitwirkung spielt.»
Filmfest steht unter Spardruck
Trotz des umfangreichen Programms ist das Festival erneut von Kürzungen betroffen. «Die Haushaltssperre der Stadt Dresden führt zu einer Reduktion unserer Mittel um 10 Prozent. Noch schwerer wiegt für uns jedoch, dass wir 2026 keine inklusiven Programme anbieten können, da entsprechende Förderungen ausgeblieben sind», betonte Festivalleiterin Anne Gaschütz. Nach mehr als zehn Jahren müsse man das Angebot vorerst einstellen.