Der sächsische Abschnitt des ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifens wird zum Nationalen Naturmonument. Der Teil des sogenannten Grünen Bandes mit einer Länge von 42 Kilometern entlang der Grenze zu Bayern wird damit einheitlich geschützt, wie das Umweltministerium mitteilte.
Schutz vereinheitlicht
Das Gebiet mit einer Fläche von rund 760 Hektar stand demnach bisher bereits unter Naturschutz, allerdings in Form von 13 einzelnen Naturschutzgebieten, Flächennaturdenkmalen und geschützten Landschaftsbestandteilen sowie zwei weiteren Naturschutzrichtlinien. Diese Schutzverordnungen werden nun mit der neuen Ausweisung ersetzt.
Bei Nationalen Naturmonumenten handelt es sich um Gebiete, die aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, kulturhistorischen oder landeskundlichen Gründen und wegen ihrer Seltenheit, Eigenart und Schönheit von herausragender Bedeutung sind. Die Verordnung, die das Grüne Band in Sachsen als solches ausweist, tritt laut Ministerium am Donnerstag in Kraft. Verwaltung und Management für das Schutzgebiet wird dem Vogtlandkreis übertragen, der damit für die Erhaltung und Entwicklung zuständig ist.