Die deutsche Hochschulmedizin trifft sich in Dresden und möchte dabei über Forschung, Lehrformate, Populismus und internationale Kooperationen beraten. Auf dem Ordentlichen Medizinischen Fakultätentag soll es beispielsweise um die Frage gehen, wie die Medizin wissenschaftliche Fakten gegen Populismus verteidigen kann und welche Rolle zivil-militärische Kooperationen in der Forschung spielen. Gastgeberin ist die Medizinische Fakultät der Technischen Universität Dresden. Für das Treffen am Donnerstag und Freitag liegen jeweils rund 260 Anmeldungen vor.
Auch die Bedeutung der Hochschulmedizin als Standortfaktor kommt zur Sprache. Nach den Worten von Esther Troost, Dekanin der Medizinischen Fakultät in Dresden, gehören Universitätskliniken und Medizinische Fakultäten häufig zu den bedeutendsten Arbeitgebern. «Darüber hinaus entstehen im Umfeld solcher Standorte Netzwerke mit weiteren Akteuren aus Wissenschaft und Industrie», sagte die Professorin. Das könne man in Dresden vor allem mit Blick auf Unternehmen aus dem Bereich der Lebenswissenschaften (Life Science) sehen.