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Das beste Wiener Schnitzel weit und breit

Schnitzel Teller
Im Augustiner an der Frauenkirche gibt's allerbestes Schnitzel mit Kartoffel-Gurken-Salat. Und Bier. (Bild: Augustiner an der Frauenkirche)
Dresdner Restaurants landen mit echtem Wiener Schnitzel weit vorn in einer Falstaff-Umfrage. Das Augustiner an der Frauenkirche und das 1328 überzeugen mit Handwerk und klassischer Zubereitung.

Wo gibt es das beliebteste Wiener Schnitzel in Ostdeutschland? Die Antwort wollte das Kulinarik-Magazin Falstaff wissen und befragte die Community. Auf der Liste standen ausschließlich Restaurants, die das Original servieren:  echtes Wiener Schnitzel wird nämlich traditionell ausschließlich mit Kalbfleisch zubereitet – alles andere ist dann eben nur ein "Schnitzel Wiener Art". Das Ergebnis überrascht hiesige Schnitzelfans nicht: das „Augustiner an der Frauenkirche“ in Dresden landete auf Platz vier – hinter drei Berliner Restaurants. Auch das Dresdner Schwesternrestaurant „1328 – Restaurant & Bar“ konnte sich weit vorn platzieren und erreichte Rang acht. Auf Platz zehn der Liste: das Opera.

Dass in beiden Häusern viel Erfahrung mit Schnitzeln vorhanden ist, zeigt auch ein Blick auf die Zahlen. Allein im „Augustiner an der Frauenkirche“ wurden im Jahr 2025 mehr als 50.000 Schweine-, Kalbs- und gefüllte Schnitzel geklopft, paniert, gebraten und serviert. Im „1328“, das im März 2025 eröffnet wurde, kamen im vergangenen Jahr rund 6.000 Kalbsschnitzel auf den Teller.


The Making of Wiener Schnitzel im Augustiner/1328 (Bilder & Collage: Ulrich van Stipriaan)

Doch was macht eigentlich ein gutes Schnitzel aus? In beiden Restaurants gibt es dafür einen eigenen Schnitzelposten, der sich um den Klassiker kümmert. Bei den großen Mengen übernimmt inzwischen eine Maschine das Klopfen: Zwei Geräte – eins pro Haus – sorgen dafür, dass die Schnitzel die richtige Stärke bekommen. Beim Panieren ist anschließend Handarbeit gefragt. Mehl, Ei und Semmelbrösel bilden die traditionelle Panade. Die Semmelbrösel kommen dabei aus Österreich und werden in entsprechend großen Mengen verarbeitet. Einen kleinen Kniff gibt es bei der Eimasse: Etwas Sahne sorgt dafür, dass die Panade besonders locker und fluffig wird. Anschließend geht es für jedes einzelne Schnitzel in die Pfanne. Gebraten wird in einer Mischung aus Rapsöl und Butterschmalz. Dabei kommt es nicht nur auf die richtige Temperatur an: Das Schnitzel braucht auch genügend Fett, um beim Ausbacken darin zu schwimmen. Und genau das passiert im „Augustiner“ und im „1328“ ausnahmslos in der Pfanne – jedes Schnitzel wird einzeln ausgebacken. Zum Schluss darf das Schnitzel kurz auf Küchenpapier abtropfen, um dann mit Beilagen wie Kartoffel-Gurken-Salat, Pommes Frites oder Bratkartoffeln serviert zu werden.