Der Tourismus in Sachsen ist im vergangenen Jahr erstmals seit der Corona-Pandemie wieder rückläufig. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, verzeichneten die Beherbergungsbetriebe rund 19,7 Millionen Übernachtungen im vergangenen Jahr. In den beiden Jahren zuvor waren es jeweils rund 19,9 Millionen Übernachtungen. Besonders stark sei mit einem Minus von 7,2 Prozent der Rückgang bei ausländischen Gästen gewesen.
Regional gab es den Angaben zufolge die größten Zugewinne in der Region Chemnitz-Zwickau. Dies habe vor allem an Chemnitz als Kulturhauptstadt 2025 gelegen, teilten die Statistiker mit. Die Zahl der Beschäftigten im Tourismus ging demnach um 0,3 Prozent zurück. Zum Stichtag Ende Juni 2025 waren demnach 64.500 Menschen im Tourismus beschäftigt.
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