Die Sächsische Schweiz verzeichnet für 2025 einen positiven Verlauf im Tourismussektor. Bis Ende Oktober hätten die Beherbergungsbetriebe 1,5 Millionen Übernachtungen registriert, wie der Tourismusverband für das Elbsandsteingebirge in Pirna mitteilt. Dies entspricht lediglich einem Rückgang von 2,1 Prozent im Vergleich zum Rekordjahr 2019. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in der Region beträgt 3,5 Tage. Die Statistik bezieht sich ausschließlich auf Betriebe mit mindestens zehn Betten. Schätzungen zufolge kommen noch etwa ein Drittel durch kleine Pensionen und Ferienwohnungen hinzu.
Urlauber sollen weniger bekannte Gebiete besuchen
Geisler betonte, dass Urlauber künftig verstärkt in die weniger bekannten Bereiche der Sächsischen Schweiz gelenkt werden sollen. Massentourismus sei nicht immer vorteilhaft, so der Landrat. Man möchte Sehenswürdigkeiten hervorheben, die möglicherweise nur Insidern bekannt sind. Allerdings müssen auch die Rahmenbedingungen, wie ausreichende Parkmöglichkeiten, geschaffen werden.
Sächsische Schweiz will ausländische Touristen anziehen
Zudem plant die Sächsische Schweiz, verstärkt Touristen aus dem Ausland, beispielsweise aus Dänemark, zu gewinnen. Für Mai haben die Deutsche Bahn und Partner in Dänemark und Tschechien die Einführung einer Eurocity-Direktverbindung von Kopenhagen über Berlin nach Prag mit Halt in Bad Schandau angekündigt.
Geplanter Mountainbike-Park soll 2026 entstehen
Der grenzüberschreitende Mountainbike-Park „Borderless Trails“ soll noch in diesem Jahr ein Eldorado für Radsportler werden. Geplant sind 15 Trails unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade mit einer Gesamtlänge von 35 Kilometern auf beiden Seiten der sächsisch-tschechischen Grenze. Das Projekt wird von der EU gefördert, und auch eine Marketingoffensive für den Elberadweg ist im Anmarsch.