Am 18. und 19. April macht die Weinmesse „Baden-Württemberg Classics“ erneut Station in Dresden. Zum 13. Mal bringt die Veranstaltung Winzerinnen und Winzer aus dem Südwesten mit einem sächsischen Publikum zusammen – ein Format, das bewusst auf unmittelbaren Austausch setzt: probieren, vergleichen, ins Gespräch kommen, direkt beim Erzeuger bestellen. Rund 40 Weingüter und Genossenschaften präsentieren im Internationalen Congress Center etwa 600 Weine, Sekte und Edelbrände. Ergänzt wird das Angebot durch zwei sächsische Betriebe – das Weingut Lehmann aus Diesbar-Seußlitz sowie die Weinmanufaktur Meißen.
Der Ansatz der Messe ist klar kuratiert: Herkunft, Rebsorte und Ausbau stehen im Mittelpunkt, nicht bloß das fertige Produkt im Glas. Gerade Regionen wie Baden und Württemberg, deren Rebflächen vielfach in arbeitsintensiven Hang- und Steillagen liegen, lassen sich auf diese Weise differenziert erschließen. Veranstalter ist das Weininstitut Württemberg, das die Messe seit Jahren als Plattform für deutschen Wein positioniert – verbunden mit einem klaren Bekenntnis zu moderatem Konsum und zur Stärkung heimischer Herkunft. "Noch immer stammt nur etwa jedes zweite in Deutschland getrunkene Glas Wein aus inländischer Produktion", beklagte Horst Reuschle vom Veranstalter Weininstitut Württemberg.