Rund einen Monat nach der kompletten Einstellung des Straßenbahnverkehrs in Leipzig wegen Hitzeschäden ist der Bus- und Bahnbetrieb in Sachsens größter Stadt erneut eingeschränkt worden. Mehrere Bus- und Bahnlinien wurden am Donnerstag umgeleitet. Das sei eine Konsequenz aus dem Hitzeplan, der nach dem Desaster Ende Juni erarbeitet wurde, sagte Marc Backhaus, Sprecher der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB).
Der Plan sehe vor, dass Busse ab einer Temperatur von 33 Grad vorsorglich nicht mehr über Schienen fahren dürfen. Das ist in Leipzig regulär an vielen Stellen der Fall. Die Busse mussten entweder an den Fahrbahnrand ausweichen oder eine Umleitung fahren. Über die Änderungen informierten die LVB im Internet. Zudem wurden drei Straßenbahnlinien im Leipziger Osten umgeleitet.