Die sächsischen Teichwirtschaften leiden erheblich unter der Hitze und Trockenheit. «So schlimm wie jetzt war es noch nie», fasste Kevin Kretschmar, Geschäftsführer des Landesfischereiverbandes, Rückmeldungen aus einzelnen Betrieben zusammen. Die Fischteiche hätten vielerorts nur noch die Hälfte ihres normalen Wasserstandes, mancherorts seien sie komplett ausgetrocknet. Bislang gebe es Verluste im Umfang von mehreren Tonnen Karpfen.
Notabfischung soll das Schlimmste verhindern
Kretschmar zufolge versuchen die Teichwirte, mit dem Einbringen von Sauerstoff und Notabfischungen das Schlimmste zu verhindern. Die Möglichkeiten dazu seien aber begrenzt, weil überall das Wasser fehle. Vor allem in Nordsachsen, Mittelsachsen und Ostsachsen sei das ein Problem. Dort seien viele Fische der Trockenheit zum Opfer gefallen, weil man sie nicht mehr abfischen konnte.