In Sachsens großen Städten mussten 2025 weniger Gaststätten wegen Hygienemängeln schließen. Die zuständigen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärämter (LÜVA) in Leipzig, Dresden und Chemnitz ordneten im vergangenen Jahr fünf Schließungen an, wie die Pressestellen der Städte mitteilten. Im Vergleich zu 2024 hat sich die Zahl demnach halbiert.
Dabei unterscheiden die Ämter zwischen einfachen und gröberen Verstößen. Geringfügige Mängel wie etwa leere Papierhandtuchspender können Betreiber nach einer Belehrung ohne weitere Maßnahmen direkt beheben. Werden gravierendere Verstöße, zum Beispiel verdorbene Lebensmittel, festgestellt, folgen Maßnahmen wie Bußgeldbescheide oder die Anordnung einer Nachkontrolle.