Für Familien in Sachsen stehen die Chancen, ein eigenes Haus zu kaufen, am besten ganz im Westen und ganz im Osten des Freistaates. Der Vogtlandkreis steht im Erschwinglichkeitsindex des Kreditvermittlers Interhyp und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) sachsenweit am besten da.
Häuser im Vogtland am erschwinglichsten
Dort müssen Familien im Schnitt 22 Prozent des Einkommens eines Modellhaushalts mit zwei Kindern für ein typisches Einfamilienhaus aufbringen (Stand: Juni 2026). Knapp dahinter folgen die Landkreise Zwickau und Görlitz, dort sind es 23 Prozent.
Im bundesweiten Vergleich kommt das Vogtland mit einem Indexwert von 159 auf Platz 17 von 400. Der Index setzt die monatliche Kreditrate für ein typisches Einfamilienhaus ins Verhältnis zum Einkommen eines Modellhaushalts mit zwei Kindern. Als tragbar gelten im «Erschwinglichkeitsindex» monatliche Ausgaben für die Immobilie von bis zu 35 Prozent des Nettoeinkommens, im Index markiert durch die Zahl 100. Je weiter der Index unter 100 liegt, desto weniger erschwinglich, je höher über 100, desto eher leistbar.