Nach einem auffälligen Messwert an der maroden Anlage des Störmthaler Kanals und ersten Sofortmaßnahmen dringt die Steuerungsgruppe Leipziger Neuseenland auf finanzielle Klarheit für die weiteren Untersuchungsschritte. Wie die Geschäftsstelle der Steuerungsgruppe mitteilte, ist die Finanzierung der vertiefenden Analysen, die Grundlage für eine spätere Sanierungsplanung sind, bislang nicht gesichert.
Bei Kontrollen Anfang November war ein Messwert registriert worden, der laut Sachverständigen auf mögliche Veränderungen der Standsicherheit und auf Erosionsprozesse im Untergrund hinweist. Die Einschätzung der Lage habe sich dadurch erneut verschärft. Als Reaktion wurden Messprogramme ausgeweitet und Schutzmaterial wie etwa Sandsäcke eingebracht. Die Finanzierung der Gefahrenabwehr sei gesichert, hieß es.