Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter setzt beim Schutz von Unternehmen vor Drohnenangriffen auf ein abgestimmtes Vorgehen von Bund, Ländern und Wirtschaft. Der Freistaat sei bereit, seine Verantwortung bei der Gefahrenabwehr wahrzunehmen, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Gleichzeitig brauche man bundesweit einheitliche Standards, moderne technische Fähigkeiten und eine stärkere Unterstützung.
Gemeinsame Sicherheitsarchitektur von Bund und Ländern
«Der Drohnenvorfall auf dem Leipziger Flughafen stellt uns alle vor neue, reale Bedrohungsszenarien - auch die sächsische Wirtschaft. Wenn wir über den Schutz von Halbleiterfabriken, Chemieanlagen oder Energieinfrastruktur sprechen, reden wir längst nicht mehr über ein lokales Problem», betonte Panter. Ein Angriff auf eine solche Anlage könne Auswirkungen weit über Sachsen hinaus haben. «Deshalb braucht es eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur von Bund und Ländern.»