In der Debatte um Maßnahmen gegen stark gestiegene Spritpreise hat der ostsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Florian Oest Wirtschaftsministerin Katherina Reiche widersprochen. Die Ministerin hatte am Samstag Steuersenkungen abgelehnt und stattdessen eine Erhöhung der Pendlerpauschale vorgeschlagen. Oest betonte nun: «Eine Anhebung der Pendlerpauschale kommt erst im nächsten Jahr im Portemonnaie der Menschen an. Das ist zu wenig.» Man brauche jetzt mutige und kluge Entscheidungen. Deutschland habe schon genug Zeit verloren.
Staatlich festgelegte Preisobergrenze
Damit die Steuerminderungen nicht ins Leere laufen und durch Preiserhöhungen die Gewinne der Mineralölkonzerne steigen lassen, verlangt Oest zudem eine staatlich festgelegte Preisobergrenze, die auf Basis von Großhandelspreisen und realen Kosten der Mineralölkonzerne ermittelt wird.
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