Der Fahrgastverband Pro Bahn Mitteldeutschland kritisiert den Maßnahmenplan der Stadt Chemnitz zur Reduktion der Kosten im öffentlichen Nahverkehr. Die Kürzungspläne, über die der Stadtrat am Mittwoch entscheiden soll, sehen eine Einschränkung des Fahrplanangebots der Chemnitzer Verkehrs AG (CVAG) vor allem bei Buslinien vor. Die Stadt will so laut der entsprechenden Beschlussvorlage insgesamt rund 2,9 Millionen Euro sparen.
«Der öffentliche Nahverkehr ist kein beliebig kürzbares Angebot, sondern Teil der kommunalen Daseinsvorsorge», sagte Markus Haubold, Vorsitzender von Pro Bahn Mitteldeutschland. Er müsse auch in den Abend und Nachtstunden verfügbar sein - etwa für Beschäftigte im Schichtdienst, so der Vorsitzende.