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Mikrochip-Baustelle: ESMC erhält Genehmigung für Hochbau

Mikrochip-Baustelle: ESMC erhält Genehmigung für Hochbau
Ab 2027 will ESMC in der Fabrik in der sächsischen Landeshauptstadt Mikrochips für die Autoindustrie herstellen. (Archivbild) / Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Von: DieSachsen News
Die Arbeiten an den Haupt- und Nebengebäuden können starten. Die Produktion in der Fabrik soll 2027 starten.

Für den Bau der Mikrochipfabrik im Dresdner Norden hat der Hersteller ESMC eine erste Genehmigung für den Hochbau erhalten. Mit dem Bescheid können die Hauptgebäude mit der Fertigungs- und Energieversorgungsanlage sowie die Nebengebäude gebaut werden, wie die Landesdirektion Sachsen (LDS) mitteilte.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sprach von einem weiteren wichtigen Meilenstein für den Bau der Halbleiterfabrik. «Die größte Einzelinvestition in Deutschland kommt damit wie geplant zügig voran», sagte er laut einer Mitteilung. Die Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und den Genehmigungsbehörden bezeichnete er als mustergültig. 

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Antrag mit mehr als 5.700 Seiten

Der Antrag für die Teilgenehmigung reichte ESMC laut LDS-Angaben Ende Oktober 2024 ein. Er umfasste mehr als 5.700 Seiten. «Die Fachleute in der Landesdirektion haben hervorragende Arbeit geleistet. Besonders die professionelle Zusammenarbeit mit den Bauherren von ESMC hat zum zügigen Verfahren beigetragen», sagte Landesdirektionspräsident Béla Bélafi.

Produktion soll 2027 beginnen

Die vorbereitenden Abstimmungen mit ESMC für den Bau der Fabrik begannen nach Angaben der Landesdirektion Sachsen 2023. Der offizielle Spatenstich für die Chipfabrik war vor gut einem Jahr. Die Investition von etwa zehn Milliarden Euro ist ein Gemeinschaftsvorhaben des taiwanesischen Branchenriesen TSMC und von Bosch, Infineon und NXP Semiconductor. TSMC soll 70 Prozent an dem Unternehmen halten, die anderen Partner jeweils zehn Prozent. 

Der Produktionsstart ist für 2027 geplant. Schwerpunkt sind Chips für die Autoindustrie. Mit der ersten Fabrik von TSMC in Europa sind den Angaben zufolge 2.000 Arbeitsplätze verbunden. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt mit fünf Milliarden Euro.

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