In Sachsen wird das Modellprojekt «Ganztagspiloten» zur Verzahnung von Schule und Nachmittagsbetreuung um ein weiteres Schuljahr verlängert. Das bereits seit 2022 laufende Projekt soll ganztägige Bildung ermöglichen und das Lernen erleichtern, indem Lehrkräfte und Hortfachkräfte stärker zusammenarbeiten, teilte Sachsens Kultusministerium mit.
So sollen Schülerinnen und Schüler erfolgreicher lernen. Bislang sind Unterricht und Nachmittagsbetreuung meist klar voneinander getrennt. Derzeit wird das Modell an elf Standorten erprobt - darunter acht Grundschulen, zwei Förderzentren sowie eine Oberschule. Die bisherigen Erfahrungen hätten gezeigt: «Die kluge Verzahnung von Schule und Nachmittagsbetreuung gibt unseren Schülerinnen und Schülern kräftig Rückenwind», sagte der Staatsminister für Kultus, Conrad Clemens (CDU).
Die Umsetzung des Modellprojekts wird zudem wissenschaftlich begleitet durch die Evangelische Hochschule Dresden, heißt es weiter. Langfristig sollen demnach Modelle entwickelt werden, die auf andere Schulen ausgeweitet werden können.