Für einen geförderten deutschsprachigen Medizinstudienplatz in Ungarn können sich Interessierte noch bis Ende des Monats bewerben. Für den kommenden Jahrgang 2026/27 des Modellprojekts «Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen» werden erneut bis zu 40 Studienplätze vergeben, wie die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Sachsen mitteilte.
Das Projekt richtet sich an Abiturienten mit einem Notenschnitt von mindestens 2,6 beziehungsweise 9 Punkten, die in Deutschland keinen Studienplatz bekommen haben. Seit 2013 haben sie die Chance, ein Studium der Humanmedizin an der Universität Pécs aufzunehmen. Die Studiengebühren von 7.500 Euro pro Semester werden für die Regelstudienzeit von sechs Jahren übernommen. Die Kosten tragen zur Hälfte die KV Sachsen und die Krankenkassen und zur anderen Hälfte das Gesundheitsministerium.