Oberbürgermeister Sven Schulze sieht nach der kurzfristig angekündigten Schließung des Chemnitzer Congress Hotels keine einfachen Lösungen. Die Schließung treffe die Stadt an einer sehr sensiblen Stelle, sagte der SPD-Politiker im Stadtrat. «Es wird ein schwieriger Weg.» Die Stadt bringe sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv ein, werde aber kein Hotelbetreiber sein können.
Gespräche mit Mitarbeitern und Eigentümern
Nach einem Gespräch mit den Mitarbeitern am Dienstag habe er heute mit dem Eigentümer der Immobilie gesprochen. Schulze sprach von einem konstruktiven Austausch, zu dem jedoch Vertraulichkeit vereinbart sei. Im Mittelpunkt stünden nun die etwa 40 Beschäftigten des Hotels, sagte er. Dass der Betriebsrat derzeit über einen Sozialplan verhandle, sei wichtig und gut. Die beiden Geschäfte im Erdgeschoss der Immobilie können laut Schulze weiter betrieben werden.
Die GCH Hotel-Gruppe hatte in der vergangenen Woche ohne Angabe von Gründen über die Schließung des markanten Hotels im Herzen der Stadt zum 31. Januar informiert. Angeboten wurden zuletzt noch mehr als 200 Zimmer.