Für die erntereifen Nordmanntannen und Blaufichten in Sachsens Weihnachtsbaumplantagen läuft die Gnadenfrist: In drei Monaten werden die ersten von ihnen Büros, Geschäfte und Wohnungen zieren. Doch könnte das Bäumchen mitunter etwas teurer werden als vergangenes Jahr. Dafür punktet der Weihnachtsbaum aus heimischer Produktion mit Frische und kurzen Wegen. Vielerorts werden Käufer auch wieder selbst zur Säge greifen können, um ihren Baum zu ernten. Für manche Familien ist das bereits eine feste Tradition in der Vorweihnachtszeit.
Während aus anderen Bundesländern Schäden durch Frost und Trockenheit gemeldet werden, ist Robert Kleinstäuber dieses Jahr gelassen. Der Spätfrost habe in seiner Plantage nur minimal zugeschlagen und das nicht im erntereifen Bestand, erläutert er. Im Frühjahr sei es zwar trocken gewesen, was Neuanpflanzungen schaden könne. «Aber wir gießen punktuell.»