Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Insolvenzverfahren in Sachsen 2025 gestiegen. Es habe sowohl mehr Verfahren zu Unternehmenspleiten wie auch zu Verbraucherinsolvenzen gegeben, teilte das Statistische Landesamt mit. Auch die Summe der Insolvenzforderungen sei deutlich höher als 2024.
Den Angaben zufolge wurden in den sächsischen Amtsgerichten im vergangenen Jahr insgesamt 975 Anträge auf Eröffnung eines Unternehmensinsolvenzverfahrens gestellt - 12,5 Prozent (108 Verfahren) mehr als noch im Vorjahr. Knapp 78 Prozent der Verfahren wurden demnach eröffnet. Die meisten Verfahren wurden in den Bereichen des Baugewerbes, dem Handel sowie im Bereich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen gezählt.