Sachsen und Sachsen-Anhalt haben ihre Einigung über den schrittweisen Ausstieg aus der Förderung der Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden ab 2030 formell besiegelt. Die Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und Sven Schulze (beide CDU) unterzeichneten am Rande einer Sitzung des Bundesrates in Berlin eine gemeinsame Erklärung zur Mitteldeutschen Flughafen AG (MFAG). Ziel sei eine nachhaltige Sanierung der beiden Flughäfen und ein wirtschaftlicher Betrieb ohne Landesmittel am Ende des Jahrzehnts, teilten die beiden Länder mit.
«Die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden sind Motoren für die wirtschaftliche Entwicklung in Mitteldeutschland», sagte Kretschmer. Sie sicherten Arbeitsplätze und Wertschöpfung und seien «essenziell für die verkehrliche Anbindung unserer Region». Die neue Vereinbarung schaffe Planungssicherheit, «um die eingeleitete Sanierung erfolgreich abzuschließen und die Flughäfen zukunftsfest aufzustellen». Gleichzeitig setze man sich beim Bund dafür ein, «dass die Rahmenbedingungen für den Luftverkehr in Deutschland weiter verbessert werden».