Die hohen Spritpreise bereiten dem sächsischen Handwerk zunehmend Sorgen. Die Kosten für Benzin und Diesel belasteten Betriebe, Beschäftigte und Kunden erheblich, sagte der Präsident des Sächsischen Handwerkstages, Uwe Nostitz.
Politik soll handeln
«Jetzt ist die Politik gefragt. Die Bundesregierung darf nicht weiter zusehen, wie die Spritpreise immer weiter nach oben gehen oder auf dem hohen Niveau verharren», betonte Nostitz. Das Thema müsse auf die Agenda. Die Kosten hätten Dimensionen erreicht, «die kaum noch zu schultern sind». Das gefährde «massiv den konjunkturellen Aufschwung im Land».
Nach Angaben des Verbands profitiert der Staat erheblich von den Preisen an den Tankstellen. «Im Jahr 2025 betrug der Steuer- und Abgabenanteil bei den Spritpreisen im Schnitt rund 64 Prozent bei Benzin und rund 56 Prozent bei Diesel.» Die Bundesregierung habe also alle Hebel in der Hand, die Preise zu senken.