Handwerks-, Industrie- und Handelskammern in der Region um Leipzig und Halle sehen die dortige Wirtschaft unter Druck. Eine gemeinsame Umfrage zeige unter anderem, dass die Erwartungen pessimistisch bleiben und Investitionen sowie Beschäftigungspläne zurückgefahren werden, teilten die Kammern mit. Die Geschäftslage trübe sich ein, hieß es.
Zusätzlich werde die Wirtschaft in der Region durch internationale Unsicherheiten, steigende Energie- und Kraftstoffpreise sowie angespannte Lieferketten belastet. «Diese Kombination verschärft die ohnehin bestehenden strukturellen Standortprobleme erheblich», erklärte der Präsident der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau, Sascha Gläßer. Besonders betroffen seien Industrie, Bau, Handel, Verkehr und Logistik sowie baunahe Handwerke und Handwerke für den gewerblichen Bedarf.
Es brauche deshalb wirtschaftspolitische Impulse für mehr Wettbewerbsfähigkeit, Investitionen und Wachstum, etwa sichere und bezahlbare Energieversorgung, weniger Bürokratie und schnellere Genehmigungen.