Mit jedem Schritt knirscht und bröckelt es: Schnee und Eis bringen reichlich Streugut auf unsere Straßen und Gehwege. In den Kommunen Sachsens wird mit verschiedenen Mitteln gestreut - Doch was geschieht nach dem Winter damit?
Granulate gegen das Rutschen
Die größten Kommunen in Sachsen setzen neben Salz, Splitt und Sole auch wärmebehandelte Granulate ein. In Leipzig verwendet man zum Streuen vor allem sogenanntes Blähschiefer, wie die Stadtreinigung auf Anfrage berichtet. Die Stadt Dresden setzt hingegen auf Blähton: «Dieses Material ist besonders griffig und eignet sich sehr gut, um bei winterlichen Glättebedingungen die Verkehrssicherheit auf Straßen und Wegen zu erhöhen», erklärt Susanne Kirsch von der Stadtreinigung Dresden GmbH.
Die Stadtreinigung ist für etwa 30 Prozent des Winterdienstnetzes in der Landeshauptstadt zuständig. Seit dem 28. Dezember 2025 wurden rund 90 Kubikmeter Blähton auf den Straßen Dresdens verteilt, was einem gefüllten Raum von 30 Quadratmetern mit drei Meter hohen Decken entspricht.