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Nur das i-Tüpfelchen fehlt: RB auch ohne Rekord zufrieden

Nur das i-Tüpfelchen fehlt: RB auch ohne Rekord zufrieden
RB Leipzig beendete die Saison mit einer Niederlage. / Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
Von: DieSachsen News
Der verkorkste Abschluss trübt die Leipziger Freude nur kurz. Zwei Shootingstars fallen auch in Freiburg wieder auf. Sehen sie sich bei der WM? Ein Österreicher ist sicher dabei - und selbstbewusst.

Die kleine Delle hätten sie sich bei RB Leipzig im Endspurt gern erspart, dennoch fiel das Saisonfazit der Sachsen positiv aus. Diese 1:4 (1:2)-Niederlage zum Abschluss beim SC Freiburg tue schon weh, sagte Christoph Baumgartner. Man habe die Partie gefühlt «ein Stück weit hergeschenkt». Aber insgesamt habe man auch «sehr, sehr viel richtig gemacht das Jahr über».

Schon vor dem letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga war klar, dass RB als Tabellendritter nach einem Jahr Abstinenz in die Champions League zurückkehren würde. Das ganz große Ziel in dieser Spielzeit wurde also erreicht. Es sei ja auch «ein bisschen ein zu komfortables Leben» gewesen, scherzte Torwart Peter Gulacsi über die Zeit ohne internationalen Wettbewerb.

Das i-Tüpfelchen, den möglichen clubinternen Punkte-Rekord in der Liga, verpassten die Sachsen durch die Pleite in Freiburg. Weil ihnen die Konsequenz fehlte, wie Trainer Ole Werner monierte. Gerade bei ruhenden Bällen des SC. Dennoch überwog die Vorfreude auf das Comeback in der Königsklasse.

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Darauf, auch wieder unter der Woche zu spielen, habe man hingearbeitet, sagte Routinier Gulacsi. Der Ungar, der seinen Stammplatz im Lauf der Saison an den Belgier Maarten Vandevoordt verloren hat, durfte im Breisgau noch mal von Anfang an ran - und stand genauso im Fokus wie zwei Leipziger Shootingstars dieser Spielzeit: Yan Diomande und Assan Ouedraogo.

Diomande, der flinke Ivorer, erzielte in seiner Premieren-Saison bei RB 13 Pflichtspieltore und bereitete zehn weitere vor. Kommt es für den Offensivstar bei der WM im Sommer womöglich sogar zum Duell mit Ouedraogo?

Er wisse es nicht, sagte der junge Teamkollege über eine mögliche Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft. Eine Überraschung wäre sie allerdings schon. Im November hatte der 20-jährige Ouedraogo, der in Freiburg sehenswert den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer erzielte, im DFB-Team debütiert. Danach war er von einer Knieverletzung gestoppt worden. «Die Hoffnung ist da, aber ich kann auch nur warten», sagte Ouedraogo.

Baumgartners Zahlen überzeugen

Sicher bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko dabei sein dürfte indes ein weiterer Leipziger Schlüsselspieler dieser Saison. Mittelfeld-Stratege Baumgartner überzeugte mit insgesamt 17 Toren und neun Vorlagen. Er sei schon «echt zufrieden», sagte der Österreicher. «Ich glaube, die Zahlen sprechen für sich.» Gerade für seine Position seien sie «außergewöhnlich».

Er habe hart an sich gearbeitet und sei dafür belohnt worden, meinte der 26-Jährige. «Das soll aber nicht das Ende sein. Im Gegenteil: Jetzt geht's los.» Was Baumgartner auf sich bezog, gilt sicher auch für die ganze Mannschaft. Nach der schwierigen Vorsaison und dem Umbruch im vorigen Sommer ist sie wieder in Fahrt. Und die kleine Delle zum Abschluss entsprechend zu verschmerzen.

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