Jacqueline Pfeifer hat mit ihrem Sieg beim Weltcupfinale in Altenberg Rang zwei im Skeleton-Gesamtweltcup eingefahren. Die 30-Jährige von der RSG Hochsauerland, die auch das Auftaktrennen auf der neuen Olympia-Bahn in Cortina d'Ampezzo gewonnen hatte, fährt daher mit einem guten Gefühl zu den Olympischen Winterspielen.
«Ich bin gerade sehr glücklich. Der zweite Lauf ist mir gut gelungen, ich wusste aber auch, dass ich am Start nochmal zulegen muss», sagte Pfeifer. Die Olympia-Zweite von Pyeongchang 2018 fuhr im Finaldurchgang in 57,06 Sekunden Bahnrekord und verwies Teamkollegin Susanne Kreher mit 0,33 Sekunden auf Rang zwei. Dritte wurde die Belgierin Kim Meylemans, die mit nur fünf Zählern Vorsprung den Gesamtweltcup vor Pfeifer gewann.
Bei den Männern fuhr Peking-Olympiasieger Christopher Grotheer auf Rang zwei, zeitgleich mit Axel Jungk und dem Briten Matt Weston, der mit insgesamt fünf Saisonsiegen auch den Gesamtweltcup souverän gewann. Sein Landsmann Marcus Wyatt holte sich den Tagessieg beim Weltcup-Finale mit 18 Hundertstelsekunden Vorsprung vor dem zeitgleichen Silber-Trio. «Die Tendenz stimmt, für mich beginnt die Saison jetzt erst richtig», sagte Grotheer, während Jungk mit seiner Fahrlinie haderte: «Wäre ich heute gut gefahren, hätte ich locker gewonnen.»