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«Fantastisches Ende»: Glasner-Abschied als Europacup-Sieger?

«Fantastisches Ende»: Glasner-Abschied als Europacup-Sieger?
Kein Ja-Sager: Erfolgstrainer Oliver Glasner. (Archivbild) / Foto: Adam Davy/PA Wire/dpa
Von: DieSachsen News
Vor dem Finale der Conference League gegen Rayo Vallecano spricht Tariner Oliver Glasner über Erfolge, seinen Abschied von Crystal Palace und warum er keine Ja-Sager mag.

Oliver Glasner sieht einen Titelgewinn als möglichen krönenden Abschluss seiner Amtszeit als Trainer von Crystal Palace. «Wir machen unser 60. Spiel in dieser Saison. Das wäre ein fantastisches Ende. Wir haben die Reise genossen», sagte Glasner vor dem Finale der Conference League. Die Londoner treffen am Mittwoch (21.00 Uhr/RTL Nitro) in Leipzig auf den spanischen Club Rayo Vallecano.

Glasner verlässt den Premier-League-Club am Ende der Saison nach etwas mehr als zwei Jahren. Für ihn selbst wäre es der zweite Triumph in einem Europapokal nach dem Sieg in der Europa League mit Eintracht Frankfurt 2022. «Es würde mir wahnsinnig viel bedeuten. Das hätte einen hohen Stellenwert», sagte der 51-Jährige. «Ich glaube, es wäre für jeden Trainer herausragend, in vier Jahren mit zwei Clubs in zwei europäischen Finals zu stehen. Dazu kommen noch die Pokalfinals in Deutschland und England.»

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Blumen um den Trainingsplatz

Glasner hatte im Januar sein Aus bei Crystal Palace verkündet. «Wir werden ihn sehr vermissen. Ich denke, er weiß das auch», sagte Englands Nationaltorwart Dean Henderson. Glasner verteidigte seinen Rücktritt und auch seine Art, kein Ja-Sager zu sein: «Wenn man immer zu allem derselben Meinung ist, dann bringt man einen Club nicht voran. Dann fliegen immer Blumen um den Trainingsplatz, aber man gewinnt nie etwas.»

Als der Club im Winter in Nationalspieler Marc Guéhi auch noch den besten Verteidiger an Manchester City abgab, richtete sich Palace für den Rest der Spielzeit neu aus. «Unser Fokus war, die Klasse in der Premier League zu halten und uns auf die Conference League zu konzentrieren», sagte Glasner. «Und ich denke, wenn man in einem Wettbewerb das Finale erreicht, hat man sehr viel richtig gemacht.» In der Premier League hatte Palace die Saison auf Platz 15 beendet.

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