Angesichts der Debatte zur Zukunft des Theaters Chemnitz will das Fünf-Sparten-Haus in der kommenden Saison seine große künstlerische Bandbreite unter Beweis stellen. Die Stadt brauche auch künftig vollwertige Schauspielbühnen und das Opernhaus, betonte Generalintendant Christoph Dittrich bei der Vorstellung des Programms. «Denn ein Theater wie das unsere lebt von der Vielfalt seiner Sparten und Bühnen - vom Zusammenspiel unterschiedlicher künstlerischer Formen und Perspektiven.» Die Saison 2026/27 biete daher große Premieren, innovative Formate und Angebote für alle Generationen.
In Chemnitz werden derzeit verschiedene Optionen für die Schauspielbühne diskutiert. Das angestammte Haus ist marode, die Kosten für eine Sanierung sind explodiert. Als Alternative ist ein Neubau im Gespräch. Jüngst sorgte allerdings ein Vorschlag aus dem Stadtrat für große Verunsicherung, wonach Opern- und Schauspielbühne zusammengelegt werden sollen.