Mit Warnstreiks an Hochschulen und Schulen haben Beschäftigte in Sachsen den Druck vor der nächsten Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder erhöht. Wie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Sachsen mitteilte, versammelten sich in Leipzig am Mittwochvormittag rund 500 Beschäftigte von Universitäten, Hochschulen, Studierendenwerken und wissenschaftlichen Einrichtungen. Auch in anderen Teilen Sachsens - etwa in Dresden, Chemnitz und Görlitz - gab es Aktionen.
Die GEW fordert zusammen mit anderen Gewerkschaften für die Landesbeschäftigten sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro im Monat. Auszubildende und Praktikanten sollen monatlich 200 Euro mehr bekommen. Zudem verlangt die Gewerkschaft einen eigenen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte sowie Verbesserungen bei Arbeitsbedingungen, unter anderem ein Ende des «Befristungsmissbrauchs».