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Unfall auf der BAB 4 bei Bautzen-Ost sorgt für Stau

Unfall auf der BAB 4 bei Bautzen-Ost sorgt für Stau
Symbolbild pixabay TechLine
Auf der BAB 4 in Richtung Dresden kam es am Freitagmorgen zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Die Autobahn musste für die Unfallaufnahme zeitweise voll gesperrt werden.

Zusammenstoß auf der BAB 4 kurz vor Bautzen-Ost

Am frühen Freitagmorgen, dem 14.08.2026, kam es gegen 06:10 Uhr auf der BAB 4 zwischen Görlitz und Dresden kurz vor der Anschlussstelle Bautzen-Ost zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Einfluss auf den Straßenverkehr. Ein 34-jähriger tschechischer Fahrer eines VW-Transporters war auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Dresden unterwegs und fuhr aus bislang ungeklärter Ursache auf einen vor ihm fahrenden Mercedes-Benz Sprinter mit Anhänger auf.

Durch die Wucht des Aufpralls löste sich der Anhänger vom Zugfahrzeug und kam quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Ein nachfolgendes Fahrzeug, ein Opel eines 22-jährigen Fahrers, erkannte die Situation zu spät und kollidierte mit dem Anhänger. Alle Beteiligten blieben nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt.

Hoher Sachschaden und Sperrungen auf der Autobahn

Der Unfall verursachte einen Gesamtschaden von rund 60.000 Euro. Für die Bergung der Fahrzeuge und die Aufnahme des Unfalls musste die BAB 4 in Richtung Dresden zunächst für etwa eine Stunde voll gesperrt werden. Anschließend blieb der Streckenabschnitt weitere rund 60 Minuten halbseitig gesperrt, was zu spürbaren Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr führte.

Besonders schwer wiegen die Umstände beim Verursacher: Nach Angaben der Beamten war der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und stand zum Unfallzeitpunkt mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Eine Blutentnahme wurde angeordnet, die Weiterfahrt untersagt und entsprechende Anzeigen gefertigt.

Polizei ermittelt zu den Ursachen des Unfalls

Wie es genau zu dem Auffahrunfall kam, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl der Verdacht auf Drogenkonsum als auch das Fahren ohne Fahrerlaubnis. Der Vorfall zeigt erneut, wie schnell sich auf stark befahrenen Autobahnen aus einem kurzen Fahrfehler oder einer riskanten Fahrweise eine gefährliche Situation mit weitreichenden Folgen entwickeln kann.