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Rödertalbienen hoffen im Pokal auf das nächste Déjà-vu gegen Berlin

Rödertalbienen hoffen im Pokal auf das nächste Déjà-vu gegen Berlin
Die Rödertalbienen möchten vor heimischer Kulisse für die nächste Pokalsensation sorgen / Foto: Kornej Weibert
Від: Uwe Tschirner
Die Rödertalbienen treffen im DHB-Pokal erneut auf die Füchse Berlin – diesmal im Achtelfinale und mit dem Ziel, den Sprung Richtung Haushahn Final4 zu schaffen. Doch der HCR erwartet einen starken Gegner und setzt auf 60 Minuten Konstanz.

Wiedersehen mit Pokal-Charakter

Die Rödertalbienen träumen von einem Déjà-vu gegen die Füchse Berlin. Schon in der Vorsaison trafen beide Zweitligisten im DHB-Pokal aufeinander, damals noch zum Auftakt des Wettbewerbs. Dieses Mal steht das Duell am Samstag in der 3-Feld-Sporthalle Großröhrsdorf bereits im Achtelfinale an. Gelingt dem HC Rödertal erneut ein Sieg wie beim 36:33-Erfolg Ende August 2025, wäre der Weg zum Haushahn Final4 in der Stuttgarter Porsche-Arena nur noch eine Runde weit. Anwurf ist um 18:30 Uhr, Tickets sind weiterhin im Online-Ticketshop des HCR erhältlich.

HCR setzt auf Stabilität statt Hoffnung

Auf Glück will sich Cheftrainerin Maike Daniels gegen die ambitionierten Berlinerinnen nicht verlassen. „Die Füchse sind trotz einiger Ausfälle gut in die Saison gestartet. Sie stellen eine gute, aggressive Abwehr, die der Gegner erst mal knacken muss. Wir haben uns für das Pokalspiel vorgenommen, über 60 Minuten eine konstant gute Leistung abzuliefern. Das ist uns in zwei Spielen nicht gut gelungen, weshalb dies ganz klar der Auftrag sein wird“, sagte Daniels vor der Partie.

Der Rückblick auf das letzte Ligaduell im Mai fällt aus Sicht des HCR deutlich aus: Damals setzte es daheim eine klare 21:31-Niederlage. Gleichzeitig machte der dramatische Erstrundensieg gegen den Erstliga-Aufsteiger HC Leipzig deutlich, dass die Bienen auch ersatzgeschwächt gefährlich bleiben können.

Berlin mit neuem Namen und großen Ambitionen

Bei den Gästen hat sich seit dem 1. Juli einiges verändert. Aus Füxxe Berlin wurden die Füchse Berlin, um die Zugehörigkeit zur Marke Füchse Berlin stärker zu betonen. Mit dem neuen Namen unterstreicht die Frauenabteilung ihre Verbindung zum Gesamtverein und setzt zugleich ein Zeichen für die weitere Entwicklung des Berliner Handballs.

Auch inhaltlich bleiben die Hauptstädterinnen ein Aufstiegsanwärter. Nach dem 29:29 gegen den Bergischen HC stehen sie mit 7:1 Punkten auf Rang drei der 2. Bundesliga und sind noch ungeschlagen. Allerdings plagen die Berlinerinnen ebenfalls personelle Sorgen: Kreisläuferin Angela Cappellaro fällt nach einer Fingerverletzung aus, zudem ist der Torhüterinnen-Posten nach dem Abschied von Zoe Ludwig dünn besetzt. Aktuell steht Danique Trooster als einzige etatmäßige Torfrau zur Verfügung, zeitweise unterstützt von der erst 16-jährigen Mercy Hacker.

Bilanz spricht für die Rödertalbienen

Die Gesamtstatistik macht den HCR zusätzlich zuversichtlich. Seit 2018 gab es in 14 Pflichtspielduellen gegen die Füchse neun Siege und ein Unentschieden. Auch wenn die Berlinerinnen in der Liga stark unterwegs sind, hoffen die Rödertalbienen darauf, im Pokal erneut ihre Heimstärke auszuspielen und den nächsten Schritt Richtung Finalturnier zu machen.

Rahmen und Schiedsrichter

Geleitet wird die Begegnung vom erfahrenen Schiedsrichtergespann Steven Heine und Sascha Standke. Für kurzentschlossene Handballfans öffnet die Abendkasse in der 3-Feld-Sporthalle Großröhrsdorf am Samstag ab 17:00 Uhr.