Befragung zum künftigen Verkehrsverbund Ostsachsen startet
Große Befragung in Ostsachsen zum öffentlichen Nahverkehr
Mit der Zusammenführung der Verkehrsverbünde Oberelbe (VVO) und Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) zu einem gemeinsamen Verkehrsverbund Ostsachsen startet eine umfangreiche Umfrage unter den Einwohnerinnen und Einwohnern der Region. Ziel ist es, ein genaueres Bild davon zu bekommen, wie der öffentliche Personennahverkehr wahrgenommen wird und welche Erwartungen die Menschen an den neuen Verbund haben.
„Mit der Befragung wollen wir herausfinden, wie die 1,6 Millionen Sachsen im neuen Verbundgebiet über den öffentlichen Personennahverkehr in ihrer Region denken“, sagt Thanh Tuan Nguyen, Marktforscher beim VVO. Außerdem gehe es darum, zu erfahren, auf welchen Wegen die Bürgerinnen und Bürger künftig am besten über Veränderungen informiert werden können.
Telefonische Interviews und Online-Teilnahme
Die Befragung beginnt am 17. August und läuft bis Mitte September. Durchgeführt wird sie vom Marktforschungsinstitut essentiq. Befragt werden Einwohnerinnen und Einwohner ab 16 Jahren. Die telefonischen Interviews erfolgen zufällig über Festnetz- und Mobilfunkanschlüsse. Zusätzlich gibt es eine Online-Befragung, für die Personen aus einem bestehenden Panel gezielt eingeladen werden.
Die Teilnahme ist freiwillig. Nach Angaben des VVO werden alle erhobenen Daten vertraulich behandelt und ausschließlich anonymisiert ausgewertet. Damit soll sichergestellt werden, dass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind.
Grundlage für den neuen Verkehrsverbund
Die Ergebnisse der Umfrage sollen eine wichtige Basis für die Weiterentwicklung des öffentlichen Nahverkehrs in Ostsachsen bilden. Sie fließen außerdem in die Gestaltung des zukünftigen gemeinsamen Verkehrsverbundes ein. Der VVO und der ZVON hoffen daher auf eine rege Beteiligung, damit möglichst viele Perspektiven aus der Region in die Planung einbezogen werden können.