Am späten Montagabend ist es auf der Autobahn 4 in Fahrtrichtung Dresden zu einem Wildunfall gekommen. Ein 34-jähriger Audi-Fahrer war gegen 20:15 Uhr auf dem linken Fahrstreifen unterwegs, als in Höhe der Anschlussstelle Pulsnitz ein Reh plötzlich die Fahrbahn querte. Der Fahrer konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern und kollidierte mit dem Tier. Das Reh erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Am Audi entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von rund 10.000 Euro. Der Vorfall zeigt erneut, wie schnell es auf stark befahrenen Straßen zu gefährlichen Begegnungen mit Wildtieren kommen kann. Besonders in den Abendstunden und in Bereichen nahe an Wald- und Feldgebieten ist erhöhte Aufmerksamkeit gefragt.
Autofahrer sollten ihre Geschwindigkeit anpassen, den Fahrbahnrand im Blick behalten und bei Wildwechselhinweisen besonders vorsichtig fahren. Kommt es dennoch zu einem Wildunfall, ist es wichtig, die Unfallstelle abzusichern und die Polizei zu verständigen. Das Tier sollte nicht angefasst oder von der Fahrbahn entfernt werden, da dies sowohl gefährlich als auch für Unbeteiligte problematisch sein kann. Auf der A4 kam es durch den Unfall zu einem weiteren Beispiel für die Risiken, die von plötzlich auftauchendem Wild im Straßenverkehr ausgehen. Für den Audi-Fahrer endete die Fahrt zwar ohne Personenschaden, für das Reh jedoch tödlich und für das Fahrzeug mit spürbarem wirtschaftlichen Schaden.