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Feldtage starten in Baruth

Feldtage starten in Baruth
Foto: LfULG
Von: Uwe Tschirner
Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) lädt ab dem 21. Mai zu seinen traditionellen Feldtagen ein. Den Auftakt macht der Standort Baruth mit Einblicken in aktuelle Versuche im Pflanzenbau.

Das LfULG startet am 21. Mai seine diesjährigen Feldtage. Den Auftakt bildet der Standort Baruth im Landkreis Bautzen, wo sich vor allem Landwirte und Fachberater, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger über aktuelle Versuche im Pflanzenbau informieren können. Der Feldtag findet von 9 bis 12 Uhr direkt am Versuchsfeld Baruth in der Gemeinde Malschwitz statt; die Ausschilderung „Feldtag“ weist den Weg zum Treffpunkt. Vor Ort stellt das LfULG Sorten-, Pflanzenschutz- und Düngungsversuche zu Getreide-, Öl- und Eiweißpflanzen vor. Im Mittelpunkt stehen dabei auch Düngungsverfahren und Ausbringungsstrategien bei der Stickstoff-Düngung.

Eine Besonderheit in Baruth ist der Landessortenversuch Wintererbsen. Zudem wird ein Versuch zur Krankheitsbekämpfung in Winterroggen gezeigt. Die Fachleute erläutern die Ergebnisse und geben damit wichtige Hinweise für standort- und klimaangepasste Sortenwahl, vielfältige Fruchtfolgen, wasserschonende Bodenbearbeitung sowie bedarfsgerechte Düngung. Nach Angaben des LfULG sind alle Winterkulturen auf dem Versuchsfeld gut durch den Winter gekommen. Die Frühjahrsaussaat war dank des trockenen März gut möglich, und auch Düngung, Pflege sowie Pflanzenschutz konnten termingerecht umgesetzt werden. Trotz geringer Niederschläge bis Anfang April entwickelten sich zunächst gute Bestände. Erst ab Ende April zeigten sich erste Trockenstresssymptome, die durch die Niederschläge Anfang Mai wieder deutlich gemildert wurden. Die Witterung der vergangenen Wochen hat außerdem dazu geführt, dass sich Krankheiten in den Beständen bisher nur verhalten entwickelt haben. Wie stark sich die Trockenperiode im Frühjahr letztlich auf die Ertragsbildung auswirkt, hängt nun wesentlich vom weiteren Wetterverlauf bis zur Ernte ab.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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