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Dresden-Sensation: Warum Dynamo plötzlich mit der Frauenkirche aufläuft

Fünf Spielerinnen und Spieler von Dynamo Dresden stehen vor dem prunkvollen, gold-weißen Altar der Dresdner Frauenkirche und präsentieren die neuen Sondertrikots in Sandstein-Optik und dunklem Torwart-Design.
300 Jahre Frauenkirche: Die Dynamo-Aktiven Tim Schreiber, Annemarie Hörr, Celine Wendisch, Vencent Vermeij und Friedrich Müller (v.l.) präsentieren das neue SGD-Sondertrikot vor dem Altar der Frauenkirche. Foto: SG Dynamo Dresden e.V./Anne Bibas
Von: Cornelius de Haas
Sandsteinfarbe im Trikot, die sieben Eingänge im Kragen, die Jahreszahlen 1726 bis 2026 im Nacken: Dynamo Dresden würdigt 300 Jahre Frauenkirche mit einem Sondertrikot. Beim Spiel in Heidenheim ist es erstmals auf dem Platz. Kaufen kann man es aber nur wenige Tage.

Dresden. Dynamo Dresden und die Frauenkirche - zwei Wahrzeichen, die viele Menschen mit der Stadt verbinden. Zum Jubiläum der 300-jährigen Grundsteinlegung des barocken Baus bringt der Verein nun ein gemeinsames Sondertrikot heraus. Es greift historische Bezüge und architektonische Details der Kirche auf und verknüpft sie mit der Identität der SGD. Erstmals getragen wird es beim Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim am 29. August 2026.

Sandstein, Kupfer und Patina: die Farben des Trikots

Die Gestaltung orientiert sich eng am Bauwerk. Das warme Altweiß des Spielertrikots ist dem Elbsandstein der Frauenkirche nachempfunden, das schwarze Torwarttrikot nimmt Bezug auf die dunklen Steine des historischen Baus. Eine feine Maserung soll dem Stoff die Anmutung von Naturstein geben. Auch die Bündchen tragen die Idee weiter: Das Kupferfarbene beim Feldspielertrikot wird beim Torwart zu Mint - eine Anspielung auf die Patina, die sich mit der Zeit auf den metallgedeckten Elementen der Kirche bildet.

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Sieben Eingänge, drei Jahrhunderte: die versteckten Details

Der eigentliche Clou steckt in den Details. Neben dem Wappen prangt der Schriftzug „300 Jahre Grundsteinlegung", im Nacken spannen die Jahreszahlen 1726 bis 2026 den Bogen von der Grundsteinlegung zum Jubiläum. Im Kragen sind die sieben Eingänge der Frauenkirche durch die Buchstaben A bis G verewigt. Selbst die Rückennummern haben einen Bezug: Sie orientieren sich an den Sitznummerierungen in der Kirche. Außen im Nacken steht der Leitspruch der Saisonkooperation, „Suchet der Stadt Bestes"; auf der Innenseite ergänzt ihn das Motto „LOVE DYNAMO – HATE RACISM", mit dem sich der Verein von Ausgrenzung und Diskriminierung distanziert.

Nur wenige Tage bestellbar, zehn Euro gehen an die Frauenkirche

Wer das Trikot haben will, muss sich beeilen: Vorbestellbar ist es ab sofort bis einschließlich 2. September 2026, ausschließlich online. Nach dem 3. September ist kein Kauf mehr möglich. Das Trikot kostet 89,99 Euro (Größen S bis 5XL sowie Damenvariante 34 bis 44), Kindertrikots gibt es für 69,99 Euro; der Rückendruck kostet je nach Variante 10 oder 15 Euro extra. Produziert wird nach Bestelleingang, der Versand dauert voraussichtlich bis zu zwölf Wochen. Von jedem verkauften Shirt spendet Dynamo zehn Euro an die Stiftung Frauenkirche Dresden. Ergänzend hat die Porzellanmanufaktur Meissen eine auf 300 Stück limitierte Medaille zur Kooperation aufgelegt, die ebenfalls ab sofort bestellbar ist.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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